DIE WOHNBAUER

Unsere Mission: Ein Quartier – voller Möglichkeiten

Um das Projekt QUARTIER KAMPSREDDER zu verwirklichen, brauchte es zunächst die geeignete Fläche.
Diese ist bereits gefunden. Ab jetzt braucht es vor allem  Mut und den Willen, etwas wirklich Nachhaltiges und Gemeinschaftliches zu schaffen. Wir wollen insbesondere den Reinbeker Bürgerinnen und Bürgern beweisen, dass es möglich ist, eine wertvolle Wohnraumkultur zu entwickeln, in der sich am Ende jeder wohl fühlt. Nicht bloß mit dem Reißbrett und Taschenrechner geschaffen, sondern mit gesundem Menschenstand und mit Blick auf unsere Natur.

Herzlichst, Ihr K. Dusenschön und J. Krieger

QUARTIER KAMPSREDDER

Ernste Fragen, erste Antworten:

Was ist der besondere Charme an diesem Quartier, warum benötigt Reinbek Wohnraum? 

Mit der Realisierung des Quartiers sollen möglichst viele Bedürfnisse der Reinbeker und Menschen mit Bezug zu Reinbek erfüllt werden. Es gibt einen ungebremsten Wunsch nach bezahlbaren Wohnungen, z.B. für junge Familien und Senioren. Dieser Wohnraum muss entsprechend entwickelt sein, damit z.B. auch zwei Kinder bequem, mit eigenen Zimmern, in einer Wohnung unterkommen oder ältere Bürger problemlos zu Hause betreut werden können. Wohnraumoptimierung ist hier der Schlüssel. Aber auch Neubaugrundstücke sind unter Reinbekern stark nachgefragt. Zudem möchten wir die Reinbekern, die sich ehrenamtlich engagieren oder vor Ort arbeiten,
bei der Vergabe von Mietwohnungen bevorzugen. Reinbeker Betriebe, die einen hohen Bedarf an Mitarbeitern haben, könnten bezahlbaren Wohnraum anmieten und ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen.
Schließlich möchten wir einen Ankerpunkt schaffen, an dem sich alle Reinbeker wohlfühlen. Ein Kommunikationszentrum mit Café, Kita, Co-Working Flächen und einer Veranstaltungsfläche für Sitzungen, Geburtstage, etc. Wir sind guter Dinge, dass wir aufgrund einer soliden Kostenstruktur viele Gemeinschaftsgüter wie eine Kita, ein Café und Spielplätze zur Verfügung stellen können.

 

Wie wird mit dem Verkehr umgegangen, wo wird geparkt?

Über den Schulterschluss mit der Reinbeker Wirtschaft erhoffen wir uns den Zuzug von Familien und Bürgern, die auch vor Ort arbeiten und nicht pendeln. Dies allein bringt schon eine Verkehrsreduzierung mit sich. Ein ausgeklügeltes Mobilitätskonzept ist natürlich unerlässlich, und wir werden auch Carsharing-Angebote, sowie eine Flotte von Lastenfahrrädern zur Verfügung stellen, um möglichst Verkehr abzufangen. Eine komplette Verhinderung von neuem Verkehr können wir realistischerweise nicht gewährleisten. Parkflächen in den Mieteinheiten werden als Tiefgaragen-Stellplätze umgesetzt, um so Grünflächen und Fußgängerwege überirisch entstehen zu lassen.

 

Wie groß ist die Quartierfläche und wie viele Wohneinheiten werden realisiert und in welchen Wohnformen?

Diese Antwort muss im Detail ausbleiben, da die Antwort durch die Politik vorgegeben wird. Wir können uns eine Bebauung zwischen 180 und 280 Wohneinheiten vorstellen.  Setzen wir die Bebauungsdichte des angrenzenden Holländischen Viertels zum Vergleich an, könnte man 440 Wohneinheiten realisieren. Das wollen wir jedoch nicht.

 

Wie nachhaltig wird das Quartier entwickelt?

Die Grundsätze der Nachhaltigkeit sind für uns wegweisend, wobei hier auch die Wirtschaftlichkeit beachtet werden muss. Dies bedeutet, dass wir so nachhaltig wie wirtschaftlich möglich bauen werden. Für uns ist die Nachhaltigkeit bei der Wohnraumerstellung eine der wichtigsten Säulen.

 

Wann und wie wird Wohnraum angeboten werden?

Sobald wir konkrete Pläne erarbeitet haben, bestimmt im Jahr 2021/22, werden wir die Mietwohnungen über ein Punktesystem anbieten, um so Reinbekern und Bürgern, mit einem Bezug zu Reinbek, eine Privilegierung zu verschaffen zu können. Es sind aber auch Mietwohnungen für den freien Mietmarkt geplant. Die Bauplatzvergabe muss zum großen Teil ebenfalls über die freie Vergabe stattfinden, da sich hierüber am Ende des Tages die gemeinschaftlichen Einrichtungen finanzieren.

Wann wird die Bebauung starten? 
Das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau zu sagen. Zunächst muss erst einmal darüber entschieden werden, ob und wie das Quartier bebaut werden darf.

Gibt es die Möglichkeit sich in das Projekt einzubringen? 

In der zweiten Phase wird es eine Bürgerbefragung geben. In diesem Zuge kann sich jeder Bürger einbringen. 
Des Weiteren können Ideen und Wünsche für die architektonische Gestaltung an uns per E-Mail geschickt werden.
Die nehmen wir dann mit auf und überprüfen, ob und wie sie zu realisieren sind. Wir freuen uns über jede konstruktive Stimme.

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