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DAS QUARTIER KAMPSREDDER FÜR REINBEK

Aktualisiert: Jan 24

Liebe Reinbekerinnen, liebe Reinbeker,


erst einmal wünschen wir Ihnen ein frohes neues Jahr 2021, mit der Hoffnung, dass dieses Jahr wieder normal wird und wir alle gesund bleiben.


In den letzten Wochen wurden viele Meinungen von Bürgern und Politikern in div. Medien über eine mögliche Bebauung des sog. Stahmers Acker oder Quartier Kampsredder, einem kleinen Teil des sog. Holzvogtlandes angrenzend an das holländische Viertel, verbreitet. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle schreiben, um uns alle auf den gleichen Sach- und Kenntnisstand zu bringen.


Warum engagiert sich die Wohnbauer GmbH am Kampsredder?

Seit vielen Jahren ist das Gebiet in der Diskussion über eine Wohnbebauung. Es scheiterte einerseits an der Verfügbarkeit, anderseits an heftigen Diskussionen über die gsamte Bebauung des gesamten Holzvogtlandes. Vor 3 Jahren hatten wir die Chance, diese Teilfläche des Holzvogtlandes (10% der Gesamtfläche), vor anderen Investoren zu sichern. Unser Anspruch war es und ist es immernoch, nur dieses Gebiet in enger Absprache mit den Parteien, Anwohnern und Verbänden nachhaltig zu entwickeln. Als lokal Ansässige haben wir einen ganz besonderen Anspruch und Verantwortung an eine Wohnbebauung und an das Gesamtkonzept. Aufgrund der aktuellen Struktur der Planung haben wir die seltene Mögtlichkeit viele Interessen der Gemeinschaft kostengünstig zu realisieren (Bürgerhaus, Sporträume, Cafe, Spielplatz etc.) und denoch günstige Mieten anzubieten. Natürlich muss das Projekt wirtschaftlich bleiben, bei allen Berücksichtigungen der gemeinsachftlichen Belange.


Im vergangenen Jahr haben wir mit allen Parteien, Verbänden, den direketen Anwohnern und Interessenvertretungen in Reinbek sehr konstruktive Gespräche geführt und deren Ideen und Wünsche gesammelt und in die Projektplanung einbezogen. So hatte jede Partei und jede Ineressenvertretung gute und sinnvolle Ideen die wir berücksichtigt haben. Es gab nur sehr vereinzelt Stimmen, die das Projekt partout nicht wollten. Diese Stimmen verfolgen oft Eigeninteressen, bzw. fühlten sich durch eine Bebauung direkt gestört.

Uns ist es bewusst, dass jede Weiterentwicklung auch Einschränkungen mit sich bringt. Eine Weiterentwicklung Wohnraum für solche zu schaffen, die Ihn benötigen und die dazu noch einen Bezug zu Reinbek haben kann eigentlich kaum Nachteile mit sich bringen. Diese Abwägung der Interessen dürfen wir nicht vornehmen, dies liegt in der Verantwortung der Politik.


Gibt es überhaupt einen Bedarf?

Ja. Das liest man täglich in der Presse…

Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper und die vorhandenen Immobilien immer teurer. Derzeit fehlen in Deutschland etwa 1 Million Wohnungen in den deutschen Ballungszentren. Um diese Lücke zu schließen, müssten 400.000 Wohnungen pro Jahr gebaut werden. Das wird meilenweit verfehlt. Hinzu kommt, dass alleine um die von der Bundesregierung ausgerufene Wohnraumoffensive mit 1,5 Millionen Einheiten umzusetzen, es eines Investitionsvolumens von 200 Milliarden Euro bedarf, ohne Kosten für das Bauland. Das ist eine Aufgabe, die der Staat nur gemeinsam mit dem privaten Sektor schaffen kann.“

Zitat Daniel Föst MdB FDP Fraktion.

…und die Warteliste der Reinbeker Verwalrtung für bezahlbaren Wohnraum besteht aktuell aus 400 Interessenten. Hier sind nicht diejeniegn erfasst, die einen Wohnbedarf haben, aber keine Förderung erhalten. Ferner sind die drei größeren Städte im Kreis Stormarn angehlaten jeweils ca. 300 Wohneinheuten pro Jahr zu schaffen. Aktuell sind es in Reinbek nur ca. 60-80, also viel zu wenig. Darüberhinaus wissen wir, dass viele Arbeitnehmer aus Reinbeker Betrieben nicht in Reinbek wohnen können, da die Kosten zu hoch sind. Hier können wir mit sog. größenoptimierten Wohneinheiten eine sehr interessante Alternative schaffen und gleichzeitig den Verkehr reduzieren, denn diese Arbeitnehmer können so in Reinbek wohnen. Zudem erhielten wir bisher ca. 250 Anfrage zu Baugrundstücken und Mietwohnungen aufgrund des Zeitungsartikels im Sommer. An dieser Stelle möchten wir Sie einladen unsere Website unter www.wohnbauer.com zu besuchen und uns ggfls. über Ihren Wohnbedarf zu informieren. Gerne können Sie uns auch direkt schreiben an: info@wohnbauer.com.


Wie würde die Vergabe der Wohnungen geregelt?

Kernpunkt ist das Reinbeker Bürger , oder solche mit Reinbeker Bezug (zB Mitarbeiter in Reinbeker Betrieben) und auch Reinbeker Rückkehrer, also Kinder, die in Reinbek aufgewachsen sind und gerne wieder zurückkehren möchte, bei der Vergabe von Wohnraum über ein Punktesystem bevorzugt werden. Dieses Punktesystem wird sich an den bekannten Piunktesystemen anderer Kommunen orientieren.

Wie beteiligt sich ein Propjektentwicker, also die Wohnbauer GmbH, an den Kosten die durch ein solches Quartier der Gemeinde entstehen (sog. Fiskalische Analyse) ?

Hier kursieren seit Monaten viele Zahlen, Kostenberechnungen für die Gemeinde die nach besten Wissen und Gewissen von Einzelpersonen aufgrund eines berechtigten Interesses für die Gemeinde ermittelt wurden. Weder Einzelpersonen noch die Verwaltung sind jedoch im Detail in der Lage eine valide Datengrundlage zu schaffen, um so an ein belastbares Zahlenwerk diesbnezüglich zu gelangen. Daher haben wir ein Gutachterbüro beauftragt, genau dieses Thema zu beleuchten. Das Büro Gertz Gutsche Rümenapp Stadtentwicklung und Mobilität GbR erarbeitet zurzeit ein Gutachten für uns, welches genauen Aufschluss über Kosten und Einnahmen über einen Zeitraum von 25 Jahre geben soll. Dieses Büro wird üblicherweise für Gemeinden und Kommunen tätig und ist Deutschlandweit eines der führenden Büros in diesem Bereich. Das Gutachten wird uns Mitte Januar vorliegen und wir wissen mehr. Hier sei erwähnt, dass eine von uns ohnehin geplante freiwillige Realisierung eines Bürgerhauses, einer Kita, eines Cafes und von Spielplätzen schon dieses Ziel zumindest teilweise erfüllt.


Wie gehen wir mit der Verkehrssituation um?

Hier dürfen wir es uns nicht leisten, diese Frage mit einem Bauchgefühl zu beantworten. Wir wagen keine Prognosen, sonder lassen die Verkehrssituation durch Fachgutachter prüfen, wie bei jedem Bauvohaben. Diese Gutachten geben Aufschluss darüber, ob eine Bebauung mit X Wohneinheiten realisierbar ist oder nicht, bzw. welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Natürlich liegt es uns am Herzen, den Verkehr so weit wie möglich zu beschränken. Hier gibt es viele Konzepte. Eine Baustein ist, dass wir planen Reinbeker Arbeitnehmer zu bevorugen und in Gesprächen mit Reinbeker Betrieben sind, die Betriebswohnungen anbieten würden. Ein gesundes Mobilitätskonzept mit Verkehers-Hub, Car-Sharing Angeboten und ein schlaues Rad-Konzept vermindert ebenfalls das Verkehrsaufkommen im und um das Quartier. Wir werden diesem Thema gewissenhaft nachgehen.


Was passiert mit dem Acker als ökölogische Fläche?

Durch eine Bebauung auf einer derzeit intensiv genutzten landwirtschaftlichen Ackerfläche geht ohne Frage Lebensraum für Tiere und Insekten verloren. Auch hier wird genau durch ein Gutachten der Ist-Zustand festgestellt. Unser Ziel ist es innerhalb des Plangebietes möglichst viel an Ausgleichmaßnahmen zu kompensieren und über weitere Maßnahmen im Reinbeker Stadtgebiet eine ökologische Verbesserung zu erreichen. Auch bieten geschickte Grünflächenkonzepte gute Möglichkeiten, diese Fläche sogar ökolgisch wertvoll zu gestalten.


Wir hoffen Ihnen hier ein paar weiterreichende Anregungen und Informationen geboten zu haben und würden Sie einladen wollen, sich gerne jederzeit mit Ideen und Anregungen an uns zu wenden.


Ihre Wohnbauer,

K. Dusenschön und J. Krieger

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